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Tausende Jahre bevor das Wort gelato in Italien seine erste Silbe bekam, wurde in den Basaren von Isfahan und Schiras bereits etwas geschöpft, das die Luft kühlte und die Sinne besänftigte. Bastani nannten sie es. Safran, Rosenwasser und gestoßene Pistazie, zubereitet von Händen, die wussten: Geschmack wird nicht erfunden, er wird vererbt.
Dieses Erbe ist das Fundament von Parlion. Keine Folklore, keine Verzierung: der Maßstab. Safran aus dem Hochland des Iran, gepflückt in der Stunde vor Sonnenaufgang, wenn die Blüte ihre volle Kraft trägt. Rosenwasser, das noch echtes Rosenwasser ist, destilliert aus Feldern, die seit Generationen denselben Duft atmen. Pistazie, die die Küche erst betritt, wenn Farbe, Kaliber und Geschmacksprofil zusammenklingen wie ein Dreiklang.
Was für die persischen Rohstoffe gilt, gilt für alles, was hier hereinkommt. Das Handwerk in unserem Atelier bestimmt die Technik: das langsame Reifen, die genaue Balance von Fett, Zucker und Luft, die Kunst, Textur und Geschmack so zusammenzuführen, dass sie einander tragen, statt sich zu verdrängen. Belgische Schokolade liefert die Tiefe. Bourbon-Vanille aus Madagaskar die Reinheit. Haselnüsse mit I.G.P.-Siegel aus dem Piemont die Kraft. Frische Erdbeeren werden verarbeitet, wenn sie am meisten zu geben haben, Mango, wenn die Sonne bis zum Kern vorgedrungen ist, Limette, die sauber durch die Süße schneidet. Keine Zutat kommt hier zufällig herein. Jede hat ihren Platz verdient.
Das Ergebnis ist eine Karte, auf der jede Sorte ihre eigene Geschichte trägt. Dunkle Schokolade mit über achtzig Prozent Kakao, so tief, dass sie der Zunge fast Widerstand leistet. Joghurt so klar, dass Gäste Monate später für diese eine Kugel zurückkommen. Sorbets aus reiner Frucht, so gemacht, wie die Frucht es selbst verlangt.
Neben dem Eis steht die Parlion-Waffel. Die Grundlage ist ein eigener veganer Teig, jeden Morgen frisch im Atelier angesetzt: luftig, knusprig und aus Zutaten, die jede Prüfung bestehen. Darauf kommen geschmolzene belgische Schokolade, frische Erdbeeren, reife Banane, knuspriger Lotus Biscoff oder Stücke von Kinder Bueno®. Jede Waffel wird im Moment des Servierens fertiggestellt, nie vorbereitet. Zusammen mit einer Kugel Parlion-Eis wird daraus etwas, das man nicht konsumiert, sondern erlebt.
2021 öffneten sich die Türen in der Wijngaardstraat in Antwerpen. Ein eigenes Atelier, in dem die Sorten mit der Saison wechseln, der Maßstab aber nie.
Die Gäste von Parlion sind Feinschmecker. Das ist kein Zufall. Es ist der Grund, warum diese Arbeit existiert. Jede Sorte wird geprüft, verfeinert, erneut geprüft und erst freigegeben, wenn das Passwort stimmt.
Ahnungslos bis zum ersten Löffel. Als lege das richtige Passwort die schönsten Erinnerungen frei und beruhige die Nerven.
Mmmm…
Die Türen des Ateliers öffnen sich in der Wijngaardstraat
Die erste Saison der Parlion-Sorten nimmt Gestalt an
Die Karte findet ihre Balance zwischen Erbe und Handwerk
Stammgäste kommen für ihre Lieblingskugel zurück
Die Waffel erobert ihren Platz neben dem Eis
Neue Saisonsorten werden das ganze Jahr über getestet und aufgenommen
Kooperationen mit lokalen Restaurants und Hotels nehmen Form an
Das Atelier verfeinert seinen Rhythmus, vom frühen Morgen bis zum Abendservice
Parlion formt seine Identität in Antwerpen weiter
Jede neue Sorte wird getestet, bis die Balance genau stimmt
Ein Jahr fortgesetzten Handwerks, der Verfeinerung und frischer Zutaten
Das nächste Kapitel der Parlion-Geschichte beginnt sich zu entfalten